Mit dem +award® 17 ausgezeichnet

Wir sind ausgezeichnet worden!

Darüber verkünden zu dürfen, dass wir mit dem +award® 17 Qualitätssiegel für vorbildliche Praxiskultur ausgezeichnet wurden, freut sich unser Praxisteam sehr. Somit gehören wir zu den besten Praxen Deutschlands – was uns äußerst stolz macht – unter anderem in den Bereichen Mitarbeiterentwicklung, Patientenansprache und Praxiskommunikation. Zu einer weiteren Preisverleihung von +award® 17, in der die drei besten Teams von einer Experten-Jury nochmals prämiert worden sind, waren wir im November 2016 eingeladen. Wie versprochen halten wir Sie auf dem Laufenden. Und ja, wir sind die glücklichen Gewinner! Wir vom Praxisteam Zahnarzt Zentrum Kassel freuen uns auf viele weitere Jahre mit Ihnen und bedanken uns bei allen Patienten für das entgegengebrachte Vertrauen.

Veneers – endlich ein strahlendes Lächeln!

Sängerin lässt sich im Zahnarzt Zentrum Kassel Veneers machen

Was sind Veneers eigentlich?

Veneers, auch Keramikschalen oder Verblendschalen genannt, sind sehr dünne, individuell angefertigte Keramikplättchen, die auf den sichtbaren Vorderzähnen angebracht werden. Ziel dieses Eingriffs ist es eine optische Verschönerung der Zähne zu erreichen. Veneers wurden erstmals 1983 hergestellt und gehören inzwischen fest zur kosmetischen Zahnheilkunde. Sie helfen dabei kleine Zahnfehlstellungen zu verbergen, können aber auch bei Zahnlücken, Verfärbungen, Rissen oder Ausbrechungen in den Zähnen helfen. Durchschnittlich ist ein Veneer ungefähr 0,5mm dick, Non-Prep-Veneers können aber auch nur bis zu 0,2mm dick sein.

Natalies Geschichte

Auch Natalie Ehrlich, eine 26-jährige Sängerin, die bereits von verschiedenen Castingshows wie Popstars, das Supertalent oder auch Deutschland sucht den Superstar bekannt ist, hat sich für Veneers entschieden und ist nicht nur zufrieden, sondern begeistert. Sie haben ihr geholfen noch selbstbewusster zu werden und sich wohler in ihrer Haut zu fühlen. Sie empfand ihre Zähne vorher als schief, gelb und hässlich. Natalie findet, dass die Zähne immer im Vordergrund stehen, egal ob man lächelt, aus vollem Herzen lacht oder auch weint – sie sind immer präsent. Aus diesem Grunde hat sie sich ein „Hollywood-Lächeln“ gewünscht, welches ihr mit Veneers erfüllt werden konnte. Sie wusste genau, worauf sie sich mit diesem Eingriff einlässt: Er ist irreversibel, kann unangenehm sein und wird nicht von der Krankenkasse übernommen. Denn es handelt sich dabei um einen rein kosmetischen Eingriff. Sie äußert sich dazu weiter, dass jeder für sich selbst wissen muss, ob es für ihn in Ordnung ist seine Zähne permanent an Veneers zu binden, und dass man sich im Klaren darüber sein sollte, dass man sie dann sein ganzes Leben lang drauf behalten muss, weil die Zähne ohne Veneers nicht länger vorzeigbar sind. Die Kosten beliefen sich bei ihr auf 4.000€ für die Prozedur und die Veneers.

Vorteile

Zu den Vorteilen von Veneers gehört zum einen ihre gute biologische Verträglichkeit. Außerdem kann Plaque nicht auf ihrer Oberfläche haften und die Farbe von Veneers bleibt dauerhaft erhalten. Dadurch, dass sie leicht transparent sind und gute Lichteigenschaften haben, wirken sie sehr natürlich und können vom ästhetischen Standpunkt aus von keiner anderen Zahnrestauration übertroffen werden. Nur ein sehr kleiner Anteil der Zahnsubstanz muss abgetragen werden um Veneers einzusetzen. Bei Non-Prep-Veneers ist gar kein Abtragen erforderlich.

Nachteile

Ein sehr großer Nachteil besteht darin, dass dieser Eingriff nicht rückgängig gemacht werden kann. Sobald einmal Veneers eingesetzt wurden ist es nicht mehr möglich sie wieder herauszunehmen und die Zähne ohne Keramikschalen zu haben, da die Zähne nach der Prozedur nicht mehr vorzeigbar sind. Außerdem wären sie ohne Veneers gar nicht mehr zu gebrauchen, da durch das Anschleifen der Zähne der Zahnschmelz dort fehlt. Das bedeutet, dass wenn man sich einmal für Veneers entscheidet, der Zahn immer ein Veneer oder ein Krone brauchen wird. Außerdem halten Veneers nicht für immer. Dies in Kombination mit der Tatsache, dass die Zähne ohne Veneers nicht mehr präsentabel geschweige denn brauchbar sind, führt zu dem Schluss, dass irgendwann eine Erneuerung der Keramikschalen vollzogen werden muss. Die Non-Prep-Veneers bilden hier eine Ausnahme, da für sie kein Zahnmaterial abgetragen werden muss. Diese Veneerart kann dementsprechend auch wieder vom Zahn entfernt werden und die Zähne sind weiterhin vorzeigbar und funktionsfähig.

Veneertypen

Es gibt die konventionellen oder auch dicken Veneers, die bis zu 1mm stark sind und bei denen nur ein geringer Abtrag des Zahnschmelzes notwendig ist. Ein anderer Typ sind die Non-Prep Veneers, die auch dünne Veneers oder Non-Invasive Veneers genannt werden. Sie sind bis zu 0,3mm dick und werden direkt auf die Zähne geklebt, ohne dass ein vorheriges Anschleifen notwendig ist. Sie können auch auf Kunststofffüllungen, Kronen oder Brücken angebracht werden. Die Sofort-Veneers, die auch als Veneers-to-Go bekannt sind, stellen eine Neuentwicklung dar. Sie können noch am selben Termin auf dem Zahn angebracht werden. Die Kunststoff- oder Composite-Veneers sind der vierte Typ von Veneers. Sie bestehen aus zahnmedizinischen Kunststoffen und werden direkt auf dem Zahn modelliert.

Kosten

Die Kosten hängen von der Qualität der Veneers ab und von dem Aufwand, der für ihre Herstellung betrieben wird. Je nachdem ob sie aus Keramik oder Hybridkunststoff gefertigt werden fallen Kosten zwischen 300 € und 1.500 € an.

Vorgehen

Zunächst trägt der Zahnarzt eine dünne Schicht von etwa 0,3mm bis 1mm vom Zahnschmelz der betreffenden Zähne ab. Wie viel es letztlich ist hängt von den anatomischen Gegebenheiten des Patienten ab und mit dem Ziel das beste optische und dauerhafte Ergebnis zu erhalten. Anschließend wird eine Abformung des Zahnbereichs erstellt. Der Zahntechniker ist dann für die Herstellung der Veneers anhand der Abformung zuständig. Übergangshalber erhält der Patient Kunststoffveneers, bevor er im nächsten Termin die echten Veneers eingesetzt bekommt. Beim nächsten Termin erfolgt dann zunächst die Einprobe der angefertigten Veneers und anschließend die Reinigung der Zahnpartie. Diese wird dann idealerweise mithilfe von Kofferdamm trockengelegt und der Zahnschmelz angeätzt. Auch die Veneers werden angeätzt und silanisiert, damit der Kleber gut haftet. Das Aufkleben der Keramikveneers auf die Zähne ist ein sehr aufwändiger Vorgang und dauert üblicherweise ca. 30 Minuten pro Zahn.

Gesundheitliches

Das Einsetzen von Veneers gehört zu den schonendsten zahnmedizinischen Eingriffen mit erstaunlichem Ergebnis. Klinische Langzeitstudien bestätigen, dass das Einsetzen von Veneers ein sicheres Verfahren ist. Dies führte wiederum dazu, dass die Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde den Eingriff als medizinisch sinnvoll anerkannt hat. Veneers bieten Zahnnerven Schutz vor mechanischen, bakteriellen, Temperatur bedingten und chemischen Reizen. Außer bei seltenen Allergien gegen das Befestigungsmaterial zieht der Eingriff normalerweise keine gesundheitlichen Probleme nach sich. Keramik als Material der Veneers hat eine hohe Bioverträglichkeit und stellt damit keine gesundheitliche Gefährdung dar. In ungünstigen Fällen können sich aber Keime hinter den Veneers ansammeln, welches Zahnfleischentzündungen oder Karies als mögliche Folgen hat.  Zudem muss der Arzt jeden Patienten darüber aufklären, dass das Anschleifen der Zahnoberfläche eine chronische Zahnmarkentzündung verursachen kann.

Haltbarkeit

Studien bestätigen, dass sich in einem Zeitraum von sechs Jahren im Durchschnitt lediglich 2% der Veneers ablösen. Bei guter Pflege und angemessenem Verhalten des Patienten ist davon auszugehen, dass Veneers mindestens 10 Jahre halten.

Ausschlusskriterien

Bei jedem Patienten sollte zunächst individuell geprüft werden, ob er sich für Veneers eignet. Wenn er ein oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllt sind Veneers nicht zu empfehlen:
  • häufiges Knirschen mit den Zähnen
  • häufiges Kauen auf den Fingernägeln oder auf Gegenständen wie Stiften
  • wenn die betreffenden Zähne Karies haben
  • wenn die betreffenden Zähne große Füllungen haben
  • wenn der Zahnschmelz zu dünn oder zersplittert ist
  • wenn die natürliche Farbe der Zähne gräulich ist
  • bei regelmäßigem Betreiben von Sportarten, besonders Kampf- oder Ballsport