Praxis+Award 2017: Wir wurden wieder ausgezeichnet!

Wir vom Praxisteam Zahnarzt Zentrum Kassel freuen uns sehr, dass wir erneut mit dem Praxis+Award 2017 für eine vorbildliche Praxiskultur ausgezeichnet wurden.

Wir sind besonders stolz, dass wir somit unseren Patienten zeigen können, dass wir uns unter anderem in den Bereichen Praxiskommunikation, Medieneinsatz, Mitarbeiterentwicklung und Patientenansprache zu den besten Praxen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz zählen können.

Wir vom Praxisteam Zahnarzt Zentrum Kassel bedanken uns bei allen Patienten sowie dem entgegengebrachte Vertrauen und starten voll motiviert in die kommende Zeit.

Endodontie & Parodontitis

Was ist der Unterschied zwischen Endodontie und Parodontitis?

Angst vor dem Zahnarzt ist weit verbreitet. Oftmals Fürchten sich diese Menschen gleichzeitig aber vor dem Verlust Ihrer Zähne. Parodontitis, eine Volkskrankheit schürt diese Angst häufig. Doch auch Endodontie ist eine häufige Ursache von Zahnverlust. Endodontie, Parodontitis und Co. was für einen Zahnarzt alltägliche Begrifflichkeiten darstellen, hört sich für den Patienten oft spanisch an. Wir vom zahnarzt-zentrum-kassel.de bringen für Sie ein wenig Licht ins Dunkle. Fachsprache einfach erklärt!

Endodontie

Der Begriff der Endodontie gehört zum Teilgebiet der erhaltenden Zahnheilkunde. Hierbei wird der Fokus auf den Zahnnerv gelegt, welcher auch Pulpa genannt wird. Ist dieser entzündet spricht man auch von Pulpitis. Durch Behandlungen im Rahmen der Endodontie ist es uns möglich, viele natürliche Zähne langfristig zu erhalten, da wir uns auf die Gesundheit des Zahninneren konzentrieren, vor allem eben auf die Zahnwurzel. Der Gedanke an eine klassische Wurzelbehandlung liegt dabei nahe, doch dank modernster mikroskopischer Endodontie sind Ihre Ängste dahingehend unbegründet. Die mit dem bloßen Auge nicht erkennbaren Wurzelkanäle werden bei der Behandlung eines entzündeten Zahnes bakterienfrei gereinigt und mit einer Füllung verschlossen.

Parodontitis

Im Rahmen der Parodontitis sprechen wir von Infektionskrankheiten des Zahnhalteapparates auch „Zahnbett“ genannt, welche durch Bakterien verursacht werden. Oft äußert sich Parodontitis durch scheinbar harmlose Warnsignale wie z.B. Zahnfleischbluten. Folgend verlieren die betroffenen Zähne oft durch Knochenabbau an Halt im Zahnbett. Die meisten Patienten wissen nicht um die weniger harmlosen Folgen einer unbehandelten Parodontitis. Nicht nur Zahnverlust sondern langfristig zeigen viele Studien einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herz- Kreislauferkrankungen.

Die Unterschiede zusammengefasst

Während sich die Endodontie mit dem Bereich des Zahninneren also der Zahnwurzel befasst, welches ermöglicht Zähne am Leben zu halten. Beschäftigt man sich bei einer Parodontitis mit dem Zahnbett, also der äußeren Umgebung des Zahns. Hierbei geht es vorrangig um die Verhinderung eines Zahnverlustes.

Wann ist das richtige Alter für eine Zahnspange erreicht?

Das beste Alter für eine Zahnspange

Eine wichtige Entscheidung für eine Zahnspange ist der richtige Zeitpunkt. Durch einen zu frühen Einsatz der Spange wird der Behandlungserfolg gefährdet, das Kind bzw. der Jugendliche gefährdet und die Kosten werden erhöht. Es sollte eine zweite Meinung eines Kieferorthopäden eingeholt werden, wenn ein Zweifelsfall besteht. Heutzutage werden Fehlstellungen der Zähne bei rund 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen festgestellt. Besonders aus ästhetischen Gründen werden Lücken, Verlagerung der Kiefer, vorstehende Zähne und Platzmangel behandelt, aber sie können unbehandelt und langfristig auch eine Auswirkung auf Lebensqualität und Gesundheit haben. Aber nicht alle Zahnfehlstellungen können auf den ersten Blick erkannt werden.

Nicht zu früh die Behandlung starten

Mit einer Korrektur kann meist nicht sofort nach dem Erkennen einer Fehlstellung begonnen werden, da eine zu frühe Behandlung  zu Irr- und Umwegen führt. Dadurch wird die Behandlungsdauer nur unnötig verlängert, die Kosten steigen und die Kinder werden noch länger belastet. Besser ist eine kurze Behandlungsphase, da diese billiger für die Eltern ist und die Kinder mehr Bereitschaft zur Mitarbeit zeigen. Frühe oder Falsche Behandlungen müssen zu einem späteren Zeitpunkt von einem anderen Kieferorthopäden behoben werden. Zahnfehlstellungen können in manchen Fällen nicht auf den ersten Blick erkannt werden. Deshalb sollten in bestimmten Zeitabständen Untersuchungen vorgenommen werden. Die erste sollte bei einem Kind mit vier bis sechs Jahren, wenn es noch ein Milchgebiss besitzt, und die zweite bei einem Kind mit acht bis neun Jahren, das bereits ein frühes Wechselgebiss hat. Eine dritte Untersuchung sollte mit 12 Jahren erfolgen, wenn das Kind ein spätes Wechselgebiss bekommen hat.

In der Wachstumsphase eine Zahnspange

Besonders vorteilhaft ist es, die Korrektur mittels festsitzender Spange bei einem Jugendlichen im Alter von zwölf oder 13 Jahren zu beginnen. Der beste Zeitpunkt ist jedoch bei Ausnahmen wie bestimmten Fehlstellungen (z.B. seitliche Kreuzbisse) früher und kann im Einzelfall nur von einem kompetenten Arzt entschieden werden. Das Wachstum des Kindes ist für die Wahl des Zeitpunktes einer Behandlung das entscheidende Kriterium, da sich in der Wachstumsphase die Fehstellungen am besten korrigieren lassen. Bei Mädchen ist das Wachstum oft schon mit 14 Jahren abgeschlossen, während es bei Jungen noch ein paar Jahre länger dauert. Aber für korrigierende Maßnahmen ist es nie zu spät. Auch im Erwachsenenalter kann man sich noch kieferorthopädisch behandeln lassen, doch ist dies oft schwieriger.

Meinungen kompetenter Fachleute

Bei der Zahnregulierung eines Kindes sollten Eltern mehrere Experten aufsuchen, um die Richtige Behandlung für das Kind zu finden. Die Ausbildung des Zahnarztes ist auch von großer Wichtigkeit. Auch sollte über einen längeren Zeitraum die Zahnentwicklung des Kindes beobachtet werden. Wenn eine Fehlstellung vorliegt, ist trotzdem noch genug Zeit, um mehrere Meinungen von gut ausgebildeten Kieferorthopäden einzuholen.