Implantologie für Kassel

Das Zahnarzt Zentrum für Kassel ist von Beginn an auf die Implantologie spezialisiert.

Die Implantologie ist ein essentielles Teilgebiet der modernen Zahnmedizin und gibt den Patienten die Möglichkeit, trotz Zahnersatz wieder eine normale und feste Kaufunktion zu bekommen. Durch Implantate ist es zudem möglich, Prothesen einen festeren Sitz zu geben, sodass diese besonders im Alter einen höheren Lebensstandard für den Patienten ermöglichen.

Das Zahnarzt Zentrum für Kassel ist mit insgesamt drei Zahnärzten für nahezu das gesamte Gebiet der Zahnmedizin perfekt ausgestattet. In der Implantologie ist Herr Dr. Noack ( MSc Implantologie ) tätig. Dr. Noack ist Implantologe und somit Profi auf diesem Gebiet.

Die Implantologie ist einer der zahnmedizinischen Bereiche, die wir im Zahnarzt Zentrum für Kassel schon über lange Jahre betreiben. Sie ist heutzutage aus der modernen Zahnheilkunde kaum noch wegzudenken. Deshalb haben wir für Sie im Folgenden alle Vor-und Nachteile der Implantologie dargestellt. Informieren Sie sich gerne auch speziell über die Leistungen im Bereich der Implantologie bei uns im Zahnarzt Zentrum für Kassel.

Wir freuen uns, Sie in unserem Zahnarzt Zentrum für Kassel begrüßen zu dürfen.

Hallo und herzlich willkommen!

Wir heißen Sie herzlich willkommen im Zahnarzt Zentrum für Kassel. Auf unserer Webseite haben Sie die Gelegenheit, sich neben der Implantologie auch über sämtliche weiteren Leitungen unserer Zahnärzte zu informieren. Bereits seit der Gründung des Zahnarzt Zentrums als kleine Zahnarztpraxis im Jahre 1998 nahm Dr. Mangel die Implantologie in sein Leistungsspektrum auf, da dieses Gebiet einen Schwerpunkt in der Zahnarztpraxis seiner vorherigen Assistenzzeit dargestellt hatte. Zu diesem und allen weiteren Themengebieten steht Ihnen das gesamte Team jederzeit gerne zur Verfügung. Außerdem können Sie uns per E-Mail kontaktieren – wir werden Ihre Fragen gerne beantworten!

Die Leistungen unseres Teams

Leistungen

Prinzipiell wird die Implantologie in zwei wesentliche Blöcke geteilt. Dies ist zum einen die Implantatchirurgie und zum anderen die Implantatprothetik. In der Implantatchirurgie werden die Implantate in den Kieferknochen eingesetzt. Hier geht es vordergründig um präimplantologische Maßnahmen, also darum, Knochenaufbauten und Knochenmaterial einzubringen, damit im Anschluss das Implantat gesetzt werden kann. Die Implantatsprothetik hingegen reicht von der Einzelkrone bis hin zur Versorgung eines kompletten zahnlosen Kiefers und wird von Dr. Mangel persönlich vorgenommen.

Die Implantologie

Implantologie

Das Wort Implantologie stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „hineinpflanzen“ oder „hineinstecken“. Es ist das Gebiet der Zahnheilkunde, das sich mit dem Einsetzen von Zahnimplantaten befasst. Das sind künstliche Zahnwurzeln in Form eines Zylinders bzw. einer Schraube, die in der Regel aus Titan bestehen und in den Kieferknochen eingesetzt werden. Das Implantat selbst dient wiederum der Verankerung von Kronen und Brücken.

Geschichte

Schon vor tausenden von Jahren setzten die Menschen für einen fehlenden Zahn eine Art Implantat ein. Wissenschaftler belegen dies anhand von Schädeln, in denen Elfenbeinzähne gefunden wurden. Das Implantat, wie es uns heute bekannt ist, entstand vor rund 50 Jahren. In dieser Zeit entdeckte Herr Branemark die Biokompatibilität des Titans, die auch noch heute als Hauptmaterial in der Implantologie gilt. Zusätzlich fand er heraus, dass es eine sogenannte Osseointegration gibt: Das heißt, die Knochenbällchen des Kiefers wachsen auf diesem Material, sodass es fest in den Kiefer einwächst. Mit dieser Erfindung schuf Herr Branemark die Basis der Implantologie. Anschließend entwickelte sich die Implantologie zu einer weltweit bekannten Therapieform weiter und wurde 1982 auch in Deutschland anerkannt. In Kassel ist unser Zahnarzt Zentrum eine der ersten Zahnarztpraxen, die sich schon frühzeitig mit den modernen Möglichkeiten der Implantologie auseinandergesetzt hat.

30 Jahre später, im Jahr 2012, gibt es in Deutschland bereits über eine Millionen eingesetzter Implantate. Innerhalb dieser Zeit hat sich auch in der Diagnostik vieles entwickelt. Durch die Computertomographie und weitere technologische Erneuerungen können wir heute im Zahnarzt Zentrum für Kassel die Planungsphase in der Implantologie für den Implantologen stark vereinfachen. Ferner können wir mittels digitaler Volumentomographie schon im Vorfeld möglichst genaue Positionen für die Implantate der Patienten feststellen. Dies ist besonders wichtig, da das Implantat an einem Ort positioniert werden muss, wo genug Knochen vorhanden ist. Darüber hinaus entwickelt sich dank des sogenannten CAD/CAM-Verfahrens auch die Navigation immer weiter. Durch diese Neuerungen ist es für unser Zahnarzt Zentrum für Kassel möglich, in Zahnsituationen zu implantieren, in denen dies vor 20 Jahren noch nicht möglich war.

Auch in Zukunft wird sich die Implantologie weiterentwickeln. Dabei wird die Anzahl der Implantatsysteme deutlich zunehmen. Zudem wird es evtl. möglich sein, die Heilungsphase zu verkürzen.

So verläuft eine Behandlung

Ablauf

Im Folgenden können Sie sich über die einzelnen Behandlungsschritte in der Implantologie informieren.

Beratung

Jeder Patient, bei dem eine Indikation für eine Implantation gegeben ist, besitzt das Recht, eine Beratung zu erhalten und über die Möglichkeit eines Implantates aufgeklärt zu werden. In der Implantologie besteht sogar eine Pflicht für jeden Zahnarzt, den Patienten über verschiedene Behandlungsoptionen aufzuklären. Besteht beim Patienten Interesse an einer implantologischen Behandlung, führen wir eine spezielle Diagnose durch, bei der ein aktuelles Röntgenbild sowie Abdrücke und eventuell Gipsmodelle hergestellt werden. Wichtig ist, sich hier die individuelle Kiefersituation des Patienten genau anzuschauen.

Im Anschluss daran bieten wir im Zahnarzt Zentrum für Kassel die Spezialsprechstunde für die Implantologie an. Hier haben die Patienten die Möglichkeit, ausführlich die gesamte Behandlung und andere Aspekte wie bspw. die Kostensituation durchzusprechen. Diese speziellen Beratungen werden intensiv vorbereitet und individuell auf jeden Patienten abgestimmt. Für diese Behandlung haben wir eine externe Mitarbeiterin engagiert, die in diesen Sprechstunden unsere Patienten berät.

Behandlung

Zum einen gibt es in der Implantologie die Möglichkeit der Sofortimplantation. Bei dieser Methode wird der Zahn herausgenommen und anschließend das Implantat in die nun vorhandene Alveole eingesetzt. Als zweite Option besteht die verzögerte Sofortimplantation. Hierbei wird zunächst abgewartet, bevor das Implantat gesetzt wird. Nicht zuletzt gibt es in der Implantologie noch die Möglichkeit zur Spätimplantation. Diese Methode gilt als Standartimplantation und wird auch bei uns im Zahnarzt Zentrum für Kassel primär angewandt. Bei der Spät-Implantation geht man für gewöhnlich von einer Extraktion aus, nach der man den Kieferknochen zunächst komplett ausheilen lässt.

Die Heilung nimmt bis zu drei Monate in Anspruch. Anschließend kann mit der Behandlung fortgefahren werden. Dabei ist es wichtig zu unterscheiden, in welcher Situation welches Verfahren angewandt werden muss – die späte Implantation stellt sich dabei aber in der Regel als die sicherste Variante heraus. Die Sofortimplantation sollte nur angewandt werden, wenn keine Vorinfizierung des Zahnes vorliegt und ausreichend Knochengewebe vorhanden ist.

Ausbildung der Zahnärzte zu Spezialisten

Da die Implantologie ein stark wachsender Markt ist, nimmt die Anzahl an Spezialisten zu. Implantologie gehört inzwischen sogar zum Standard der universitären Ausbildung, sodass jeder Zahnmediziner bereits im Studium die Grundlagen für eine implantologische Behandlung beherrschen sollte. Die universitäre Ausbildung allein ist jedoch viel zu theoretisch, um gleich auch in der Praxis einen Patienten zu behandeln. Um das erste Mal eine Behandlung am Patienten durchzuführen, bedarf es einiger Fortbildungen. Zusätzlich dazu gilt es als selbstverständlich, dass nur durch routiniertes Üben auch routiniertes Arbeiten entstehen kann. Das heißt, je länger ein Zahnarzt schon in der Implantologie praktiziert, je mehr Erfahrungen er hat, desto besser kennt er sich auf diesem Gebiet aus. Grundsätzlich bedarf es aber bis auf einige Fortbildungen und das Studium der Zahnmedizin keiner speziellen Ausbildung, um in der Implantologie tätig zu werden.

Vorbeugende Maßnahmen

Prinzipiell hat der Erhalt der natürlichen Zähne oberste Priorität. Dazu ist es wichtig, dass der Patient seine Zähne gründlich pflegt. Hierzu gehören unter anderem eine gesunde Ernährung, regelmäßige Zahnarztkontrollen und selbstverständlich das tägliche Zähneputzen. Bei den Zahnarztkontrollen sollte der Patient Wert darauf legen, zusätzlich zur Kontrolle an einem Prophylaxeprogramm teilzunehmen, da dort die Zähne des Patienten noch intensiver gereinigt und gepflegt werden können, als er zuhause die Möglichkeit hat.

Insbesondere weil ab einem Alter ab Mitte 30 die Wahrscheinlichkeit einer Parodontitiserkrankung steigt, ist es ab diesem Alter ratsam, die Zähne vom Zahnarzt auf Parodontitis untersuchen zu lassen. Sollten tatsächlich entzündliche Veränderungen am Zahnhalteapperat vorliegen, müssen diese angemessen therapiert werden, um letzten Endes keine implantologische Behandlung zu benötigen. Des Weiteren kann es bei verschiedenen Sportarten dazu kommen, dass Patienten sich einen Zahn ausschlagen oder Teile eines vorhandenen Zahnes abspalten. Um solch einer Verletzung vorzubeugen, raten wir unseren Patienten, gerade bei gefährlichen Sportarten einen Mundschutz zu tragen. Diesen können Sie auf Wunsch in unserer Praxis anfertigen lassen.

Nichtsdestotrotz gibt es jedoch auch genetische Veranlagungen zu Zahnverlust. In diesem Fall kann der Patient durch eine regelmäßige und gute Zahnpflege zwar den Verlust des Zahnes hinauszögern; eine implantologische Behandlung wird jedoch trotzdem notwendig sein, da irgendwann die Zähne locker werden und ausfallen. Dies sollte jedoch kein Grund sein, die Zahnhygiene zu vernachlässigen.

Unsere Vorteile in der Implantologie

Vorteile des Zahnarzt Zentrums Kassel

  • langjährige Erfahrung im Bereich der Implantologie
  • verteilte Kompetenzen durch einen erfahrenen Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen
  • Kooperation zwischen den einzelnen Zahnärzten garantiert ein hervorragendes Ergebnis
  • gute optische Ergebnisse durch enge Zusammenarbeit mit einem externen Zahnlabor
  • ausschließliche Anwendung bewährter Systeme und Materialien
  • spezielle Beratungssprechstunde nur für die Implantologie
  • kostenfreie Teilzahlungen bis zu 12 Monaten

Mögliche Risiken

Risiken

Grundsätzlich ist zu konstatieren, dass Raucher ein viel höheres Risiko in der Implantologie besitzen als Nichtraucher, da die Giftstoffe der Zigarette den Zahn angreifen. Das Risiko ist sogar so viel größer, dass es Zahnärzte gibt, die es ablehnen, einen Raucher implantologisch zu behandeln. Trotzdem können bei jedem Patienten Risiken auftreten. Dabei unterscheidet man in verschiedene Risikophasen, die wir Ihnen im Folgenden samt ihrer Risiken aufgelistet haben.

Komplikationen während der OP

Während der Operation können bei jedem Patienten Blutungen oder Nervverletzungen eintreten. Zudem kann es im Oberkieferbereich zu einer Öffnung der Kieferhöhle oder Perforationen im Knochen kommen. Des Weiteren sollte man sich bewusst sein, dass das Risiko besteht, Nachbarzähne zu verletzen. Außerdem kann es passieren, dass das Implantat selbst fehlerhaft positioniert wird.

Komplikationen nach dem Eingriff

Nach dem Eingriff kann es zu Wundschmerzen oder Wundentzündungen kommen. Oftmals passiert es zudem, dass die Wunde nachblutet und eine Schwellung oder ein Bluterguss entsteht. Schlimmstenfalls kann es zu einer Implantatlockerung kommen.

Komplikationen nach vollständiger Behandlung

Nach der gesamten Behandlung kommt es unter Umständen zu chronischen Entzündungen rund um das Implantat. Diese Entzündungen nennt man Periimplantitis. Die Periimplantitis ist vergleichbar mit der Parodontitis, nur dass sie nicht am eigenen Zahn auftritt, sondern am Implantat. Schlimmstenfalls kann es zu einem Implantatsverlust oder -bruch kommen.

Trotz dieser Komplikationen sollte ein Patient sich nicht scheuen, sich implantologisch behandeln zu lassen, da ein Implantat viel dazu beiträgt, die Zahngesundheit nebenstehender Zähne zu erhalten.

Diese Kosten kommen auf Sie zu

Abrechnung

Die Implantologie gilt prinzipiell sowohl für Kassenpatienten als auch für Privatpatienten als reine Privatleistung. Das bedeutet für den Patienten, dass er sämtliche Leistungen der Behandlung selbst tragen muss. Ausnahmen stellen nur Behandlungen beispielsweise nach Tumoroperationen, oder in seltenen Einzelfällen und einer eingehenden Prüfung der Situation durch die jeweilige Krankenkasse auch besondere Situationen dar. Da die Krankenkassen in der Regel einen Festzuschuss für den Zahnersatz stellen, wird jedoch für die anschließende Implantatprothetik, die im Nachhinein auf das Implantat gesetzt wird, einen gewisser Anteil von den Krankenkassen übernommen.

Da die gesamte Behandlung in der Implantologie jedoch noch von viel mehr Faktoren abhängig ist, lässt sich auch im finanziellen Bereich kein bestimmter Betrag festlegen. Trotzdem sollte der Patient in der Implantologie für die Chirurgie mit Eigenanteilen von bis zu 1000€ rechnen. Hinzu kommen Kosten von bis zu 1000€ für die Krone, die auf das Implantat gesetzt wird.