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Zahnseide – ein Wundermittel?

Zahnseide: Das bringt sie tatsächlich

Zahnseide wurde erstmals Ende des 19. Jahrhunderts verwendet und besteht heutzutage meistens aus Kunststoff wie Nylon und Polyethylen, da diese Stoffe robuster und auch günstiger sind als Seide. Überraschend ist, dass laut der Landeszahnärztekammer Hessen 30% der Deutschen nicht einmal wissen, was Zahnseide überhaupt ist und nur 3% benutzen sie tatsächlich. Dabei ist es sehr zu empfehlen regelmäßig Zahnseide zu verwenden.

Nutzen

Der Sinn von Zahnseide ist es Essensreste, Plaque und Bakterien aus den Zahnzwischenräumen zu entfernen, die mit der Zahnbürste oft schwer erreichbar sind. Dass nur ca. 70% der Zahnoberfläche von Zahnbürsten erreicht werden haben zahlreiche Studien bewiesen.

Bedeutung

Gerade die Zahnzwischenräume werden von Zahnbürsten oft nicht erreicht. Dies ist ein Problem, denn erwiesenermaßen tritt Karies bei Erwachsenen meistens in den Zahnzwischenräumen auf, welches auf die schwierige und daher oft unzureichende Pflege dieser Zahnbereiche zurückzuführen ist. Um dieses Problem zu beheben kommt Zahnseide ins Spiel. Doch viele Zahnärzte sind ebenfalls davon überzeugt, dass der Gebrauch von Zahnseide auch Leiden wie Paradontitis oder Zahnfleischentzündungen vorbeugt. Und auch wenn es geteilte Meinungen dazu gibt wie wirkungsvoll und sinnvoll Zahnseide tatsächlich ist, um den benannten Leiden vorzubeugen, sind wir der Meinung, dass es sehr wohl ihren Beitrag zur Prävention von Karies, Paradontitis und Zahnfleischentzündungen leistet und empfehlen Ihnen daher nicht auf die regelmäßige Verwendung von Zahnseide zu verzichten.