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Wann ist das richtige Alter für eine Zahnspange erreicht?

Das beste Alter für eine Zahnspange

Eine wichtige Entscheidung für eine Zahnspange ist der richtige Zeitpunkt. Durch einen zu frühen Einsatz der Spange wird der Behandlungserfolg gefährdet, das Kind bzw. der Jugendliche gefährdet und die Kosten werden erhöht. Es sollte eine zweite Meinung eines Kieferorthopäden eingeholt werden, wenn ein Zweifelsfall besteht. Heutzutage werden Fehlstellungen der Zähne bei rund 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen festgestellt. Besonders aus ästhetischen Gründen werden Lücken, Verlagerung der Kiefer, vorstehende Zähne und Platzmangel behandelt, aber sie können unbehandelt und langfristig auch eine Auswirkung auf Lebensqualität und Gesundheit haben. Aber nicht alle Zahnfehlstellungen können auf den ersten Blick erkannt werden.

Nicht zu früh die Behandlung starten

Mit einer Korrektur kann meist nicht sofort nach dem Erkennen einer Fehlstellung begonnen werden, da eine zu frühe Behandlung  zu Irr- und Umwegen führt. Dadurch wird die Behandlungsdauer nur unnötig verlängert, die Kosten steigen und die Kinder werden noch länger belastet. Besser ist eine kurze Behandlungsphase, da diese billiger für die Eltern ist und die Kinder mehr Bereitschaft zur Mitarbeit zeigen. Frühe oder Falsche Behandlungen müssen zu einem späteren Zeitpunkt von einem anderen Kieferorthopäden behoben werden. Zahnfehlstellungen können in manchen Fällen nicht auf den ersten Blick erkannt werden. Deshalb sollten in bestimmten Zeitabständen Untersuchungen vorgenommen werden. Die erste sollte bei einem Kind mit vier bis sechs Jahren, wenn es noch ein Milchgebiss besitzt, und die zweite bei einem Kind mit acht bis neun Jahren, das bereits ein frühes Wechselgebiss hat. Eine dritte Untersuchung sollte mit 12 Jahren erfolgen, wenn das Kind ein spätes Wechselgebiss bekommen hat.

In der Wachstumsphase eine Zahnspange

Besonders vorteilhaft ist es, die Korrektur mittels festsitzender Spange bei einem Jugendlichen im Alter von zwölf oder 13 Jahren zu beginnen. Der beste Zeitpunkt ist jedoch bei Ausnahmen wie bestimmten Fehlstellungen (z.B. seitliche Kreuzbisse) früher und kann im Einzelfall nur von einem kompetenten Arzt entschieden werden. Das Wachstum des Kindes ist für die Wahl des Zeitpunktes einer Behandlung das entscheidende Kriterium, da sich in der Wachstumsphase die Fehstellungen am besten korrigieren lassen. Bei Mädchen ist das Wachstum oft schon mit 14 Jahren abgeschlossen, während es bei Jungen noch ein paar Jahre länger dauert. Aber für korrigierende Maßnahmen ist es nie zu spät. Auch im Erwachsenenalter kann man sich noch kieferorthopädisch behandeln lassen, doch ist dies oft schwieriger.

Meinungen kompetenter Fachleute

Bei der Zahnregulierung eines Kindes sollten Eltern mehrere Experten aufsuchen, um die Richtige Behandlung für das Kind zu finden. Die Ausbildung des Zahnarztes ist auch von großer Wichtigkeit. Auch sollte über einen längeren Zeitraum die Zahnentwicklung des Kindes beobachtet werden. Wenn eine Fehlstellung vorliegt, ist trotzdem noch genug Zeit, um mehrere Meinungen von gut ausgebildeten Kieferorthopäden einzuholen.